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<title>Helmut Just</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Helmut Just</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Helmut Just</b> (* <a href="2._Juli" title="2. Juli">2. Juli</a> <a href="1933" title="1933">1933</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>; † <a href="30._Dezember" title="30. Dezember">30. Dezember</a> <a href="1952" title="1952">1952</a> ebenda) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> Angehöriger der <a href="Ost-Berlin" title="Ost-Berlin">Ost-Berliner</a> <a href="Deutsche_Volkspolizei" title="Deutsche Volkspolizei">Volkspolizei</a> (VP), der im Dienst an der Sektorengrenze zu <a href="West-Berlin" title="West-Berlin">West-Berlin</a> erschossen wurde. Weder die Täter noch ihr Motiv konnten ermittelt werden. Die <a href="Propaganda#Propaganda_in_der_DDR" title="Propaganda">Propaganda der DDR</a> verehrte Just stets als einen von „westlichen Terroristen ermordeten Grenzschützer“. Dabei blieb es auch, als 1967 das <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit" title="Ministerium für Staatssicherheit">Ministerium für Staatssicherheit</a> (MfS) eher die <a href="Organisierte_Kriminalit%C3%A4t" title="Organisierte Kriminalität">organisierte Kriminalität</a> in Berliner <a href="Boxen" title="Boxen">Boxer</a>- und <a href="Schwarzmarkt" title="Schwarzmarkt">Schieberkreisen</a>, in denen Just zuvor verkehrt habe, hinter der Tat sah.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Helmut Just lebte mit seiner Mutter in Ost-Berlin. Zur Familie gehörten ein verheirateter älterer Bruder, der Volkspolizist war, und eine jüngere Schwester, die in West-Berlin lebte. Just hatte nach dem Besuch der <a href="Volksschule" title="Volksschule">Volksschule</a> im Jahr 1952 eine <a href="Maler_und_Lackierer" title="Maler und Lackierer">Malerlehre</a> abgeschlossen. Als leidenschaftlicher Boxsportler war Just Mitglied einer <a href="Betriebssportgemeinschaft#Betriebssportgemeinschaften_in_der_DDR" title="Betriebssportgemeinschaft">Betriebssportgemeinschaft</a> im Ost-Berliner Stadtteil <a href="Berlin-Karlshorst" title="Berlin-Karlshorst">Karlshorst</a> und der Boxergruppe des West-Berliner Sportvereins <a href="Tennis_Borussia_Berlin" title="Tennis Borussia Berlin">Tennis Borussia</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 7. August 1952 trat Just in die Ost-Berliner VP ein, wo er dem <i>Bereitschaftskommando I</i> zugeteilt wurde. In Rücksicht auf seine Trainingszeiten verrichtete er nach der Grundausbildung seinen Dienst in einer <i>Kleiderkammer</i> der VP in <a href="Berlin-Wei%C3%9Fensee" title="Berlin-Weißensee">Berlin-Weißensee</a>, musste aber später zum Bereitschaftskommando zurückkehren. Am 30. Dezember 1952 war er dort VP-<a href="Unterwachtmeister" title="Unterwachtmeister">Unterwachtmeister</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ermordung">Ermordung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h3></div>
<p>In der Nacht zum 25. Dezember 1952 hatten <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Sowjetsoldaten</a> einen Entführungsversuch im Stadtteil <a href="Berlin-Frohnau" title="Berlin-Frohnau">Frohnau</a> des französischen Sektors von Berlin unmittelbar an der Grenze zu <a href="Glienicke/Nordbahn" title="Glienicke/Nordbahn">Glienicke/Nordbahn</a> unternommen, der den Einsatz eines West-Berliner Funk<a href="Streifenwagen" title="Streifenwagen">streifenwagens</a> zur Folge hatte. Dabei erschossen Sowjetsoldaten auf dem Gebiet des französischen Sektors ein Mitglied von dessen Besatzung, den Polizeioberwachtmeister <a href="Herbert_Bauer_(Polizist)" title="Herbert Bauer (Polizist)">Herbert Bauer</a>. Der Vorfall erregte die Berliner Öffentlichkeit in ungewöhnlichem Maße. Die Trauerkundgebung vor dem <a href="Rathaus_Sch%C3%B6neberg" title="Rathaus Schöneberg">Rathaus Schöneberg</a> und die Fahrt des Leichenwagens zum Friedhof „Am Nordgraben“ in <a href="Berlin-Tegel" title="Berlin-Tegel">Berlin-Tegel</a> am 30. Dezember zogen hunderttausende Trauernde an.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die VP in Ost-Berlin war schon einige Tage vor dem Trauertag in Alarmbereitschaft versetzt worden und hatte für den 30. Dezember die Überwachung der Sektorengrenze verstärkt. Just hatte sich freiwillig für den Abend des Trauertags einteilen lassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hergang">Hergang</h3></div>
<p>Just trat am 30. Dezember 1952 seinen Dienst auf dem VP-Revier 64 in der Schivelbeiner Straße 11 in <a href="Prenzlauer_Berg" class="mw-redirect" title="Prenzlauer Berg">Prenzlauer Berg</a> an. Von 19 bis 20.00 Uhr versah er Postendienst auf der Behmbrücke, die in den <a href="Bezirk_Wedding" title="Bezirk Wedding">Bezirk Wedding</a> des französischen Sektors führte. Danach hatte er eine Freistunde, die er zum Teil außerhalb des Reviers 64 verbrachte. Vom Revier ging Just gegen 20.45 Uhr zu Fuß in Richtung <a href="Schwedter_Stra%C3%9Fe" title="Schwedter Straße">Schwedter Straße</a>, um seinen Posten am <a href="Gleimtunnel" title="Gleimtunnel">Gleimtunnel</a> zu erreichen. Um 22.50 Uhr machten aus West-Berlin zurückkehrende Passanten den Brückenposten der VP auf eine in der Behmstraße liegende Person aufmerksam. Ein Polizist fand den nicht ansprechbaren Just mit einer Blutlache um den Kopf auf dem Bürgersteig gegenüber dem Haus 65. Seine Dienstwaffe fehlte. Er wurde ins <a href="Bundeswehrkrankenhaus_Berlin" title="Bundeswehrkrankenhaus Berlin">VP-Krankenhaus Berlin</a> transportiert, wo man seinen Tod feststellte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ermittlungen_der_Volkspolizei">Ermittlungen der Volkspolizei</h3></div>
<p>Innerhalb der nächsten Stunden traf die Führung der Ost-Berliner Polizei am Tatort ein und veranlasste sofortige, intensive und umfangreiche Ermittlungen durch die vollzählig versammelte <i><a href="Morduntersuchungskommission" title="Morduntersuchungskommission">Morduntersuchungskommission</a></i> (MUK). Die Häuser und Wohnungen der Behmstraße wurden durchsucht und ihre Bewohner befragt. Weder ein Zeuge noch irgendwelche Spuren, die auf den oder die Täter hindeuteten, konnten gefunden werden. Anhand der Lage Justs mit dem Kopf auf dem <a href="Bordstein" title="Bordstein">Bordstein</a> nahe der Behmbrücke, seiner Verletzung und dem Fundort der Patronenhülse konnte rekonstruiert werden, dass Just von hinten ein tödlicher Pistolenschuss aus einer Entfernung von 0,4 bis unter zwei Meter in den Nacken getroffen hatte, nachdem er die Mittelpromenade der Behmstraße bereits überquert hatte. Zwei an der knapp 100 Meter entfernten Brücke stationierte Volkspolizisten und ein <a href="Zollverwaltung_der_DDR" title="Zollverwaltung der DDR">DDR-Zöllner</a> hatten den Schuss nicht wahrgenommen, weil Jugendliche bereits seit Stunden in der Umgebung immer wieder Silvester<a href="Feuerwerksk%C3%B6rper" title="Feuerwerkskörper">feuerwerkskörper</a> explodieren ließen.
</p><p>Am 2. Januar 1953 rief der VP-Präsident <a href="Waldemar_Schmidt" title="Waldemar Schmidt">Waldemar Schmidt</a> alle Berliner zur Mitarbeit bei der Klärung des Todes von Just auf. In seinem <a href="Amtshilfe" title="Amtshilfe">Amtshilfeersuchen</a>, das am gleichen Tag bei der West-Berliner Polizei einging, behauptete er, dass als „Täter oder Auftraggeber“ ausschließlich West-Berliner „Verbrecherorganisationen“ wie die <a href="Ostb%C3%BCro" title="Ostbüro">Ostbüros der Parteien</a>, der <a href="Untersuchungsausschu%C3%9F_Freiheitlicher_Juristen" title="Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen">Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen</a> und die <a href="Kampfgruppe_gegen_Unmenschlichkeit" title="Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit">Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit</a> (KgU) in Betracht kämen, obwohl der MUK keine dahingehenden Erkenntnisse vorlagen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Ermittlungen nahm eine Sonderkommission der MUK auf.
</p><p>Die Vermutung, Helmut Justs Ermordung könnte auch ein spontaner Racheakt von Ost- oder West-Berliner Einzelgängern für den Mord an Herbert Bauer gewesen sein, lag auch im Kalkül der MUK. Sie ging Hinweisen in Richtung West-Berlin nach, verzichtete aber auf Ermittlungen im persönlichen Umfeld Justs. Die Sonderkommission kam zu keinem Ergebnis und löste sich Mitte Februar 1953 auf. Eine Nebenfolge ihrer Ermittlungen war die Schließung mehrerer Gaststätten in Grenznähe, in denen sich ihrer Einschätzung nach „asoziale und kriminelle Elemente“ träfen und in denen „rege Hetze gegen die DDR“ sowie „Schiebergeschäfte“ stattfänden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ermittlungen bekamen vorübergehend neuen Schwung, als Kinder im Juni 1953 der VP die offenbar kurz zuvor weggeworfene Tatwaffe übergaben, die sie nördlich des Gleimtunnels auf Ost-Berliner Gebiet gefunden hatten. Die <i><a href="Walther_Modell_4" title="Walther Modell 4">Walther-Pistole Kal. 7,65</a></i> war im Mai 1950 einem VP-Offizier bei einer Boxveranstaltung im nahen <a href="Prater_(Berlin)" title="Prater (Berlin)">Prater</a> gestohlen worden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ermittlungen_der_West-Berliner_Staatsanwaltschaft">Ermittlungen der West-Berliner Staatsanwaltschaft</h3></div>
<p>Angehörige und Bekannte Justs aus Ost- und West-Berlin machten in den Tagen nach dem Mord übereinstimmende Aussagen vor dem <i>Kriminal<a href="Kommissariat" title="Kommissariat">kommissariat</a> der <a href="Polizeiinspektion" title="Polizeiinspektion">Polizeiinspektion</a> <a href="Berlin-Wedding" title="Berlin-Wedding">Wedding</a></i> der West-Berliner Polizei. Die Aussagen betrafen Justs Unwillen, an der Sektorengrenze eingesetzt zu werden, eine Verwarnung durch Vorgesetzte und ein abgelehntes Entlassungsgesuch. Dies soll Just veranlasst haben, eine Flucht nach West-Berlin zu planen. Der Schlussbericht der West-Berliner Polizei an die <a href="Staatsanwaltschaft_Berlin" title="Staatsanwaltschaft Berlin">Staatsanwaltschaft Berlin</a> vom 6. März 1953 hielt fest, dass der Fall Just nicht aufgeklärt werden konnte.
</p><p>An diesem Ergebnis änderte sich nichts, als im Januar 1954 ein geflüchteter Volkspolizist gegenüber der KgU aussagte, Just habe, um intensiv trainieren zu können, in seinem Betrieb zu oft gefehlt und im Polizeidienst dafür bessere Möglichkeiten gesehen, sei also aus pragmatischem Motiv Volkspolizist geworden. Im März 1965 behauptete ein durch den <a href="H%C3%A4ftlingsfreikauf" title="Häftlingsfreikauf">Häftlingsfreikauf</a> entlassener ehemaliger Volkspolizist gegenüber dem <a href="Ostb%C3%BCro_der_SPD" title="Ostbüro der SPD">Ostbüro der SPD</a>, als dessen Informant er verurteilt worden war, dass das MfS für den Mord an Just verantwortlich sei. Seine Angabe stützte sich lediglich auf eine Kombination von Vermutungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ermittlungen_des_Ministeriums_für_Staatssicherheit"><span id="Ermittlungen_des_Ministeriums_f.C3.BCr_Staatssicherheit"></span>Ermittlungen des Ministeriums für Staatssicherheit</h3></div>
<p>Das MfS verdächtigte zunächst routinemäßig Westberliner Organisationen der Anstiftung bzw. der Täterschaft am Mord. Die Bezichtigungen gegen die KgU, den <a href="Untersuchungsausschu%C3%9F_Freiheitlicher_Juristen" title="Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen">Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen</a> und die <a href="Deutsche_Liga_f%C3%BCr_Menschenrechte" title="Deutsche Liga für Menschenrechte">Deutsche Liga für Menschenrechte</a> gingen auf eine willkürliche Interpretation der Meldung eines <a href="Inoffizieller_Mitarbeiter" title="Inoffizieller Mitarbeiter">geheimen Informators</a> (GI) innerhalb der KgU zurück. Der Informator hatte aufgeschnappte Bruchstücke eines internen Gesprächs von Vertretern der KgU und des <a href="Verfassungsschutz_Berlin" title="Verfassungsschutz Berlin">Berliner Verfassungsschutzes</a> wiedergegeben. In den folgenden Jahren beschäftigte sich das MfS bis hin zur Festnahme von Verdächtigen mit der Suche nach dem oder den Tätern, jedoch ohne Beweise erarbeiten zu können.
</p><p>Ein Sachstandsbericht anhand aller vorhandenen Unterlagen vom 5. Juni 1967 enthielt zwar Hinweise auf eine mögliche Täterschaft der KgU und auf einen „Racheakt“ für die Erschießung Baums, jedoch schätzte das MfS es als „wahrscheinlicher“ ein, dass die „Täter aus dem kriminellen Milieu“ gekommen waren. Nach Erkenntnissen des MfS war Just vor seinem nur knapp fünf Monate zurückliegenden Eintritt in die VP im „Boxermilieu“ aktiv gewesen und hatte in „Schieberkreisen“ verkehrt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nüchterne Wertung des MfS war mit dem seit 1953 von der SED um Just betriebenen Heldenkult nicht vereinbar und gelangte daher nicht an die Öffentlichkeit.
</p><p>Das letzte Ermittlungsverfahren des MfS gegen einen Tatverdächtigen stellte der <a href="Generalstaatsanwalt_der_DDR" class="mw-redirect" title="Generalstaatsanwalt der DDR">Generalstaatsanwalt der DDR</a> im Jahr 1987 ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachleben">Nachleben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Instrumentalisierung_in_der_DDR">Instrumentalisierung in der DDR</h3></div>
<p>Sofort nach der Tat begann die <a href="Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands" title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands">Sozialistische Einheitspartei Deutschlands</a> (SED) mit der propagandistischen Ausschlachtung des Mordes. Das Parteiorgan <a href="Neues_Deutschland" class="mw-redirect" title="Neues Deutschland">Neues Deutschland</a> (ND) machte am 1. Januar 1953 den West-Berliner Regierenden Bürgermeister <a href="Ernst_Reuter" title="Ernst Reuter">Ernst Reuter</a> direkt für die Tat verantwortlich. Er habe durch eine „Hetzrede“ den Mord angestiftet, gemeint war Reuters Ansprache bei der Trauerkundgebung für Herbert Bauer.
</p><p>Nach einer <a href="Aufbahrung" title="Aufbahrung">Aufbahrung</a> im <a href="Langenbeck-Virchow-Haus" title="Langenbeck-Virchow-Haus">Gebäude der Volkskammer</a> in der Luisenstraße am 3. Januar 1953 fand am 5. Januar die Trauerfeier für Helmut Just in Form eines <a href="Staatsakt_(Veranstaltung)" title="Staatsakt (Veranstaltung)">Staatsaktes</a> auf dem <a href="Gendarmenmarkt" title="Gendarmenmarkt">Platz der Akademie</a> statt. Postum verlieh <a href="Karl_Maron" title="Karl Maron">Karl Maron</a>, der Chefinspekteur der VP, dem erneut aufgebahrten Toten das <a href="Ehrenzeichen_der_Deutschen_Volkspolizei" title="Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei">Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei</a>. In der am 4. Januar im ND veröffentlichten Bekanntmachung hatte Maron unterstrichen, dass die Mörder „… in den faschistischen Mord- und Terrororganisationen“, gelenkt und finanziert von „amerikanischen Kriegsbrandstiftern und ihren deutschen Handlangern, der Bonner Verräterclique um <a href="Konrad_Adenauer" title="Konrad Adenauer">Adenauer</a> und den Westberliner 'Frontstadtpolitikern' um Reuter und <a href="Carl-Hubert_Schwennicke" title="Carl-Hubert Schwennicke">Schwennicke</a>“ zu suchen seien.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An der mit Ansprachen begleiteten Veranstaltung, die den Eindruck einer Konkurrenz zu der vorangegangenen für Herbert Bauer machte, nahmen etwa einhunderttausend Menschen teil. Danach fuhr der Leichenwagen zum <a href="Zentralfriedhof_Friedrichsfelde" title="Zentralfriedhof Friedrichsfelde">Zentralfriedhof Friedrichsfelde</a>, wo Just nahe der <i><a href="Gr%C3%A4beranlage_Pergolenweg" class="mw-redirect" title="Gräberanlage Pergolenweg">Gräberanlage Pergolenweg</a></i> der <a href="Gedenkst%C3%A4tte_der_Sozialisten" title="Gedenkstätte der Sozialisten">Gedenkstätte der Sozialisten</a> beigesetzt wurde.
</p><p>Am 6. Januar behauptete das ND, in der Nähe des Tatortes befinde sich eine „Terrorzentrale“ der KgU, wobei deren „Abteilung II b“ auf Mordtaten wie an Just spezialisiert sei.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Familie bekam staatliche Unterstützung. Der Mutter wurden die Beerdigungskosten erlassen. Weil ihr Sohn laut offizieller Darstellung von Faschisten ermordet worden war, erhielt sie „nach Rücksprache mit <a href="Ditmar_Danelius" title="Ditmar Danelius">Ditmar Danelius</a>“, dem Vorsitzenden der <a href="Vereinigung_der_Verfolgten_des_Naziregimes_%E2%80%93_Bund_der_Antifaschistinnen_und_Antifaschisten" title="Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten">Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes</a>, die Anerkennung als <i><a href="Verfolgter_des_Naziregimes" title="Verfolgter des Naziregimes">Verfolgte des Naziregimes</a></i>, die mit einer Ehrenpension verbunden war, ferner eine Anwartschaft auf eine Wohnung in der <a href="Karl-Marx-Allee" title="Karl-Marx-Allee">Stalinallee</a>. Ebenso durfte Justs Bruder mit seiner Frau eine Wohnung in der Stalinallee beziehen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am ersten Jahrestag seines Todes erhielten im Rahmen feierlicher Kundgebungen sein Grab auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde einen Gedenkstein und die Grundstücksmauer am Ort seines Todes eine mannshohe Gedenktafel. Diese erinnerte daran, dass Just hier „von faschistischen Banditen“ ermordet wurde.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die feierlichen Anlässe hatte <a href="Paul_Dessau" title="Paul Dessau">Paul Dessau</a> den <i>Trauermarsch für den von Kriegshetzern meuchlings ermordeten Volkspolizisten Helmut Just für großes Blasorchester</i> komponiert,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> den das <a href="Orchester_der_Berliner_Volkspolizei" title="Orchester der Berliner Volkspolizei">Orchester der Berliner Volkspolizei</a> unter <a href="Willi_Kaufmann" title="Willi Kaufmann">Willi Kaufmann</a> aufführte. <a href="Bruno_Kleberg" title="Bruno Kleberg">Bruno Kleberg</a> erinnerte 1954 in seinem Dokumentarfilm zum Bau der Stalinallee <i><a href="Geschichte_einer_Stra%C3%9Fe" title="Geschichte einer Straße">Geschichte einer Straße</a></i> an den einstigen Lehrling am Bau des Blocks D-Süd, der als Volkspolizist „von den Feinden unseres Glücks und unserer Erfolge ermordet [wurde]“.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am <a href="OdF-Aussch%C3%BCsse#Deutsche_Demokratische_Republik" title="OdF-Ausschüsse">Tag der Opfer des Faschismus</a>, der jährlich auf dem Bebelplatz in Berlin durchgeführt wurde, befand sich am 11. September 1960 neben den Porträts von <a href="Ernst_Th%C3%A4lmann" title="Ernst Thälmann">Ernst Thälmann</a>, <a href="Hans_Scholl" title="Hans Scholl">Hans</a> und <a href="Sophie_Scholl" title="Sophie Scholl">Sophie Scholl</a> und anderen NS-Opfern auch das von Just.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zahlreiche Straßen, Schulen, Wirtschaftsbetriebe, Sportstätten und Freizeiteinrichtungen trugen in der DDR Justs Namen. In Ost-Berlin hieß die Behmstraße ab 1960 nach ihm. Seit Anfang der 1970er Jahre galt die Inschrift auf dem <i>Denkmal der Grenztruppen</i> an der <a href="Jerusalemer_Stra%C3%9Fe_(Berlin)" title="Jerusalemer Straße (Berlin)">Jerusalemer</a>- Ecke <a href="Reinhold_Huhn" title="Reinhold Huhn">Reinhold-Huhn-Straße</a> auch Just. Am <i>Helmut-Just-Stadion</i> in <a href="Krauschwitz_(Sachsen)" title="Krauschwitz (Sachsen)">Krauschwitz</a> ist Just seit 1972 ein <a href="Liste_der_Kulturdenkmale_in_Krauschwitz_(Sachsen)#Krauschwitz" title="Liste der Kulturdenkmale in Krauschwitz (Sachsen)">Gedenkstein</a> gewidmet. Bis zum Ende der DDR fanden an diesen Orten regelmäßig Feiern zur Erinnerung an Helmut Just statt.
</p><p>Die <a href="Marxismus-Leninismus" title="Marxismus-Leninismus">marxistisch-leninistische</a> Geschichtswissenschaft der DDR stellte, stets ohne Nachweise, die Ermordung Justs durch zwei Westberliner Terroristen als Folge der dortigen zügellosen Pogromhetze dar.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Trotz der nun öffentlichen Rolle Justs in der DDR wurde auf sein Grab am <a href="Zentralfriedhof_Friedrichsfelde" title="Zentralfriedhof Friedrichsfelde">Zentralfriedhof Friedrichsfelde</a> wenig Rücksicht genommen. Als die SED ab Anfang der 1960er Jahre die <a href="Gr%C3%A4beranlage_Pergolenweg" class="mw-redirect" title="Gräberanlage Pergolenweg">Gräberanlage Pergolenweg</a> erweitern ließ, war unter den zu diesem Zweck entfernten Grabdenkmälern auch der Gedenkstein für Helmut Just. Nahe der <a href="Gedenkst%C3%A4tte_der_Sozialisten" title="Gedenkstätte der Sozialisten">Gedenkstätte der Sozialisten</a> existierten damals noch zahlreiche ältere private Grabstätten aus der Zeit vor Gründung der DDR. Sie wurden auf Beschluss der SED in mehreren Etappen geräumt<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die solcherart gewonnenen Flächen bis zur <a href="Wende_und_friedliche_Revolution_in_der_DDR" title="Wende und friedliche Revolution in der DDR">Wende 1989</a> schrittweise neu mit Ehrengräbern belegt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_wiedervereinigten_Deutschland">Im wiedervereinigten Deutschland</h3></div>
<p>Nach der <a href="Deutsche_Wiedervereinigung" title="Deutsche Wiedervereinigung">deutschen Wiedervereinigung</a> griff die Staatsanwaltschaft Berlin den Mordfall auf der Grundlage aller nun durch die Öffnung der Archive bekannten Fakten wieder auf. „Trotz intensiver Ermittlungen“ vermochte sie nicht, „nach so langer Zeit“ einen Tatverdächtigen ausfindig zu machen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Denkmal der Grenztruppen wurde 1994 beseitigt und die Gedenktafel in der Behmstraße verschwand 2001. Helmut-Just-Straßen gibt es noch in 12 Städten: in <a href="Aschersleben" title="Aschersleben">Aschersleben</a>, <a href="Aue_(Sachsen)" title="Aue (Sachsen)">Aue</a>, <a href="Dahlen_(Sachsen)" title="Dahlen (Sachsen)">Dahlen</a>, <a href="Erfurt" title="Erfurt">Erfurt</a>, <a href="Grimmen" title="Grimmen">Grimmen</a>, <a href="Halle_(Saale)" title="Halle (Saale)">Halle (Saale)</a>, <a href="Hohen_Neuendorf" title="Hohen Neuendorf">Hohen Neuendorf</a>, <a href="Meuselwitz" title="Meuselwitz">Meuselwitz</a>, <a href="Neubrandenburg" title="Neubrandenburg">Neubrandenburg</a>, <a href="Niesky" title="Niesky">Niesky</a>, <a href="Pirna" title="Pirna">Pirna</a>, <a href="Potsdam" title="Potsdam">Potsdam</a> und <a href="Senftenberg" title="Senftenberg">Senftenberg</a> (Stand: 2019).<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Literatur und besonders in Internetauftritten von ehemaligen Angehörigen der Grenztruppen wird nach wie vor die Legende tradiert, nach der Just von zwei „faschistischen Mördern“ infolge einer „Westberliner Hetzkampagne gegen die DDR“ hinterrücks erschossen worden sei oder von den „Westberliner Tätern“, die bewusst nicht bestraft worden seien.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Frühjahr 2008 kehrte der zu DDR-Zeiten zwecks Erweiterung der <a href="Gr%C3%A4beranlage_Pergolenweg" class="mw-redirect" title="Gräberanlage Pergolenweg">Gräberanlage Pergolenweg</a> versetzte Grabstein von Helmut Just an seinen ursprünglichen Standort zurück und markiert nun wieder das tatsächliche Grab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Michael Stricker: <i>Letzter Einsatz. Im Dienst getötete Polizisten in Berlin von 1918 bis 2010</i>, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2010, ISBN 3-86676-141-4, (=Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte, Band 11), S. 217–239</li></ul>
<ul><li>Christoph Links: <i><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/helmut-just">Just, Helmut</a></span></i>. In: <i><a href="Wer_war_wer_in_der_DDR%3F" title="Wer war wer in der DDR?">Wer war wer in der DDR?</a></i> 5. Ausgabe. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.</li>
<li><a href="Gerhard_S%C3%A4lter" title="Gerhard Sälter">Gerhard Sälter</a>, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Helmut Just</i>. In: dies.: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 256–263.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Helmut_Just?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Helmut Just</a></span></b> – Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://home.snafu.de/veith/images/gt-just.jpg"><i>Porträtfoto von Helmut Just.</i></a> (JPG; 2,2 KB) private Website<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 16. Januar 2023</span> (Bild ohne Quellenangabe).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHelmut+Just&rft.title=Portr%C3%A4tfoto+von+Helmut+Just&rft.description=Portr%C3%A4tfoto+von+Helmut+Just&rft.identifier=https%3A%2F%2Fhome.snafu.de%2Fveith%2Fimages%2Fgt-just.jpg&rft.publisher=private+Website"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gerhard_S%C3%A4lter" title="Gerhard Sälter">Gerhard Sälter</a>, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Helmut Just</i>. In: dies.: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 262</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Fall Herbert Bauer siehe Michael Stricker: <i>Letzter Einsatz. Im Dienst getötete Polizisten in Berlin von 1918 bis 2010</i>, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2010, ISBN 3-86676-141-4, (=Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte, Band 11), S. 346–384</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Sälter, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 259.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitate bei <a href="Annett_Gr%C3%B6schner" title="Annett Gröschner">Annett Gröschner</a>: <i>Kleine Morde unter Brüdern</i>. In dies. (Red.): <i>Grenzgänger. Wunderheiler. Pflastersteine. Die Geschichte der Gleimstraße in Berlin</i>. Basisdruck, Berlin 1998, ISBN 978-3-86163-091-3, S. 334</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitate aus dem MfS-Bericht bei Gerhard Sälter, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Helmut Just</i>. In: dies.: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 261 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Trauerfeier Gerhard Sälter, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 262 mit Hinw. auf Abb. bei Stricker, <i>Letzter Einsatz</i> (Lit.), S. 235–236, dort der Wortlaut.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Finn: <i>Nichtstun ist Mord. Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit</i>. Westkreuz-Verlag, Bad Münstereifel 2000, ISBN 3-929592-54-1, S. 65 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitat bei <a href="Annett_Gr%C3%B6schner" title="Annett Gröschner">Annett Gröschner</a>: <i>Kleine Morde unter Brüdern</i>. In dies. (Red.): <i>Grenzgänger. Wunderheiler. Pflastersteine. Die Geschichte der Gleimstraße in Berlin</i>. Basisdruck, Berlin 1998, ISBN 978-3-86163-091-3, S. 331</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20170916225607/http://www.dhm.de/datenbank/dhm.php?seite=5&fld_0=BA115444">Abb. der nach 1961 erneuerten <i>Gedenktafel für den Volkspolizisten Helmut Just</i></a>, in der Objektdatenbank, <a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">Deutsches Historisches Museum</a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Matthias Tischer: <i>Komponieren für und wider den Staat. Paul Dessau in der DDR.</i> Böhlau, Köln 2009, ISBN 978-3-412-20459-4, S. 73</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.defa-stiftung.de/DesktopDefault.aspx?TabID=412&FilmID=Q6UJ9A004IXZ">Information zu <i>Geschichte einer Straße</i></a><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotdeadurl.invalid/http://www.defa-stiftung.de/DesktopDefault.aspx?TabID=412&FilmID=Q6UJ9A004IXZ">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.defa-stiftung.de/DesktopDefault.aspx?TabID=412&FilmID=Q6UJ9A004IXZ">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.defa-stiftung.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.defa-stiftung.de/DesktopDefault.aspx?TabID=412&FilmID=Q6UJ9A004IXZ">Suche in Webarchiven</a>)</small> <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small> (Langinhalt, 0:24:40) in der Filmdatenbank der <a href="DEFA-Stiftung" title="DEFA-Stiftung">DEFA-Stiftung</a></span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Lemke: <i>Vor der Mauer. Berlin in der Ost-West-Konkurrenz 1948 bis 1961</i>, Böhlau, 2011, ISBN 978-3-412-20672-7, S. 55, Anm. 62.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">So <a href="Gerhard_Keiderling" title="Gerhard Keiderling">Gerhard Keiderling</a> in: Ders. u. <a href="Percy_Stulz" title="Percy Stulz">Percy Stulz</a>: <i>Berlin 1945–1968. Zur Geschichte der Hauptstadt der DDR und der selbständigen politischen Einheit Westberlin</i>. Dietz, Berlin 1970, S. 308 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Tomas Kittan: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/die-sed-liess-meine-oma-und-meinen-opa-aus-ihren-graebern-holen"><i>Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde – Die SED ließ meine Oma und meinen Opa aus ihren Gräbern holen</i>.</a> In: <i><a href="B.Z." title="B.Z.">B.Z.</a></i>, 19. Februar 2018; abgerufen am 18. Februar 2022.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Sälter, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 263</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.strassen-in-deutschland.de/helmut-just-strasse-in-deutschland-10047564.html"><i>Helmut-Just-Straße</i></a> auf www.strassen-in-deutschland.de, abgerufen am 22. Mai 2019</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Sälter, Johanna Dietrich, Fabian Kuhn: <i>Die vergessenen Toten. Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Berlin von der Teilung bis zum Mauerbau (1948–1961)</i>. Ch. Links, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-933-9, S. 263 geben als Beispiel für die ungebrochene Pflege der Legende <a href="Kurt_Frotscher" title="Kurt Frotscher">Kurt Frotschers</a> Buch <i>Opfer deutscher Teilung. Beim Grenzschutz getötet</i> (S. 78–82) an, das 2005 im <a href="GNN-Verlag" title="GNN-Verlag">GNN-Verlag</a> erschienen ist; Stricker, <i>Letzter Einsatz</i> (Lit.) nennt auf S. 238 mehrere Internetseiten.</span>
</li>
</ol>
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